Bayerwald Cross I

Ein Highlight und die Alternative zu Alpenüberquerungen

Bayerwald Cross I

In 4 Etappen führt die Tour mit maximalem Trail-Anteil, grenzüberschreitend über die höchsten Gebirgszüge im Bayerischen Wald und Böhmerwald – eine anspruchsvolle Alternative zur Alpentour ohne überfüllte Trails!
Das Gebirge des Bayerischen Waldes zieht sich wie eine Treppe in drei Stufen von der Donau nach Tschechien, wo es im Böhmerwald seine Fortsetzung findet.
„Waldwoge reiht sich an Waldwoge, bis eine am Horizont die letzte ist und den Himmel schneidet“, so sah Adalbert Stifter den Bayerischen Wald.
Was er nicht erahnen konnte, dass man im Dunkel des Waldes stundenlang auf schmalen Singletrails surfen, auf erbarmungslosen Anstiegen und verwurzelten Downhills herrlich biken kann, ohne eine Menschenseele anzutreffen.
Unzählige Berggipfel bieten fantastische Aussicht, bei guter Wetterlage sogar bis zu den Alpen.
Beeindruckend unterschiedliche Landschaftserlebnisse und fahrtechnische Highlights sind garantiert und machen den Bayerwald Cross zu einem unvergesslichen Erlebnis. Jeder Tag verspricht ein anderes Highlight.

Fahrleistung pro Etappe ca. 1500 hm
Grundkenntnisse in Fahrtechnik und Bikebeherrschung werden hier vorausgesetzt. Die Anstiege werden jedoch ohne Tempodruck gefahren.
Ideal für konditionsstarke Genießer, die ohne Leistungsdruck fahren wollen oder für ambitionierte Einsteiger, die sich fordern möchten.

4 Etappen
Kondition ●●●○ (?)
Fahrtechnik ●●○○ (?)
Länge ca. 250 km
Höhenmeter 6.000 hm
Übernachtungen 3 Ü/HP in Hotels
Gepäcktransport ja

Preis: 435,- €

Verfügbare Termine

6. – 9. Juli 2017 (ausgebucht)

Auf historischen Säumerpfaden fahren wir grenzüberschreitend über mehrere Tausender: Geißkopf, Rauher Kulm, Hirschenstein, Großer Arber, Großer Falkenstein und Polednik.
Wir durchqueren Teile des Nationalparks Bayerischer Wald und des Nationalparks Šumava auf der tschechischen Seite, der größten zusammenhängenden Waldfläche Mitteleuropas mit einmaliger wilder Waldlandschaft. Wirklich faszinierende, einzigartige Landschaftseindrücke – „Natur Natur sein lassen“ lautet die Philosophie des Nationalparks.
Biketechnisch sind die Nationalparks nach den flowigen Wurzeltrails der ersten Tage jedoch eher gemütliches Terrain, denn die Forstpisten dürfen dort nicht verlassen werden. Doch die einzigartige Natur mit tiefschwarzen Seen und idyllischen Flusstälern zieht einen so magisch in ihren Bann, dass man gar nicht an Trailsurfen denkt.

Das leckere tschechische Bier und Deftiges aus der böhmischen Küche sind bei unserem Cross auch nicht wegzudenken.

1.Tag: Weißenstein – Sankt Englmar

Eigenanreise mit PKW nach Weißenstein Nähe Regen. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Parkplatz direkt unterhalb der Burgruine.

Am ersten Tag stehen einige Tausender auf dem Programm: Geißkopf, Rauher Kulm und Hirschenstein – eine anspruchsvolle Etappe!

Urwaldgefühle auf Bayerisch!

Wir sind jedoch immer flexibel und können den ein oder anderen Anstieg auslassen, je nach Befinden der Teilnehmer-Beine. 😉
Zunächst auf Trails über den historischen Pandurensteig, dann auf Schotterwegen erklimmen wir den Geißkopf (1097 m) mit hölzernem Aussichtsturm, der einen grandiosen Rundumblick ermöglicht. Von dort über das Landshuter-Haus zur Loderhart. Danach Abfahrt und wieder Aufstieg zum nächsten Tausender über den Vogelsang (950 m) runter nach Kalteck und von dort über den Rauhen Kulm (1050) zum Hirschenstein- Gipfel (1095 m), der im Herzen der Region Bayerischer Wald liegt. Vom Aussichtsturm können wir die herrliche Aussicht auf Täler und Hügel, Wiesen, Felder, Wälder – bis hinaus in den Gäuboden genießen.

Von dort aus noch die Abfahrt nach Sankt Englmar zur „Wohlfühlpension“ mit leckerem Essen und schönem Ambiente.

Ca. 50 km, 1500 hm

2.Tag: Sankt Englmar – Zwieslerwaldhaus

Nach knackigen Downhills auf recht anspruchsvollen Trails kommen wir über Pfahl und Liebestal an Viechtach vorbei und fahren zunächst am Regen entlang. Bayerisch Kanada pur!

Ein Schmankerl, der jeden Körner kostet, ist der ziemlich steile, aber meist fahrbare Waldweg zur Scharebenhütte, wo wir zur Brotzeit einkehren. Weiter gehts anfangs gemütlich, später etwas steiler und dann ziemlich knackig auf den Gipfel des Großen Arber (1456 m), dem höchsten Berg des Bayerisch-Böhmischen Grenzgebirges, dem König des Bayerwaldes.

Das dichte Nebeneinander großartiger Naturerscheinungen lässt die Arberregion zu einem Gut unschätzbaren Wertes werden. In flotter Abfahrt geht es hinab nach Bayerisch Eisenstein und von dort aus über den Böhmweg nach Zwieslerwaldhaus, direkt am Grenzübergang nach Tschechien.

Ca. 70 km, 1800 hm

3.Tag: Zwieslerwaldhaus – Modrava

Auf Forstwegen geht es in teilweise sehr steiler Auffahrt auf den Großen Falkenstein (1315 m), der im Kerngebiet des Nationalpark Bayerischer Wald an der Grenze zu Tschechien liegt.
Im Nationalparkgebiet Šumava darf man leider die ausgeschilderten Wege nicht verlassen, daher müssen wir hier auf Trails verzichten. Umso beeindruckender sind aber die Ausblicke und die menschenleere „grenzenlose Waldwildnis“.
Über mehrere idyllische Schachten, den Almen des Bayerischen Waldes, geht es über den Grenzübergang Gsenget über den Polednik (1315 m) und durch das wildromatische Stubenbachtal zu den Stubenbacher Seen und dann weiter durch das traumhafte Vydratal durch unberührte Natur, fernab von jeglicher Zivilisation bis Modrava zu einem gastlichen Hotel mit hervorragendem tschechischem Bier!

Ca. 50 km, 1500 hm

4.Tag: Modrava – Weißenstein

Nach einigen kurzen Anstiegen erreichen wir die Moldauquelle und fahren dann über den Grenzübergang Bucina wieder nach Bayern. Hier wurde ein Stück Eiserner Vorhang rekonstruiert. Das Mahnmal gibt uns Einblicke in die Geschichte der bayerisch-böhmischen Grenze.

Nach einer langen erholsamen Abfahrt geht es in einer Art Achterbahnfahrt rauf und runter mit bis zu 20% Steigungs- und Gefällpassagen über Neubuchenau mit dem Nationalpark Tierfreigelände auf 820 m Höhe und schließlich auf flowigen Singletrails talwärts bis nach Spiegelau. Besonders hier wird das „Grüne Dach Europas“, das größte zusammenhängende Waldgebiet Europas deutlich.

Noch ein kleiner Abstecher zum Wagensonnriegel mit letztem herrlichen Ausblick und flowigem Downhill, schließlich noch einige Kilometer auf Trails weiter bis zu unserem Ziel bei der Burgruine Weißenstein.
Ca. 75 km, 1300 hm

Ca. 75 km, 1300 hm

Anfahrt zum Treffpunkt

ADVENTURE CAMP SCHNITZMÜHLE

Schnitzmühle 1
94234 Viechtach / Bayerischer Wald
Tel: 09942/9481-0
http://www.schnitzmuehle.de

Treffpunkt

Parkplatz Burgruine Weißenstein

Weißenstein 26

94209 Regen

Die Burgruine Weißenstein im Landkreis Regen in Niederbayern befindet sich oberhalb der Kreisstadt Regen im Ort Weißenstein auf einem Quarzfelsen vom Pfahl.
Auf der B85 kommend beim Mac Donalds, bei  REG2/Wieshof rechts abbiegen und den Schildern nach Weißenstein ca. 2 km bergauf folgen.
Auf der linken Seite befindet sich der große Parkplatz.

Wir wünschen eine schöne Anfahrt und freuen uns auf Dich!